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14. März 2013 4 14 /03 /März /2013 00:11

Wenn man nie wusste, wie es sich anfühlt wirklich Liebeskummer zu haben..

Wenn man nie verstanden hat, warum manche Menschen ihren Partner nicht vergessen können oder ihm hinterhertrauern, egal was er für einen Mist gebaut hat.

Und dann kommt das erste Mal. Wenn man es selbst erlebt.. 

Man weiß genau, dass es viel besser wäre, die ganze Sache zu beenden, weil es einem ohne ihn besser geht.

Aber man liebt diesen Menschen noch, denkt an die erlebten Momente, die vergangene Zeit. Die besonderen Momente und Ereignisse und jedes mal versetzt es einem einen Stich ins Herz.

Wenn man es eigentlich gar nicht wahr haben will, bzw. nicht glauben kann und sich einredet, dass es wieder anders wird.

Was gibt es schlimmeres, als den Menschen, den man liebt, zu verlassen.

Wider Willen seines Herzens.

Aber man wurde zu oft verletzt, enttäuscht und zu wenig wertgeschätzt. 

Man sucht sich in allem Ablenkung: Freunde, feiern, andere Männer. Aber sie bleiben trotzdem - die Momente, in denen du alleine bist und alle Gedanken dich einholen und dich zu Boden bringen.

Du hattest das Gefühl, dieses mal, ja dieses mal ist es etwas anderes. Ernster. Fester. Beständiger. Wahrhaftiger.

Und das Gefühl hast du immer noch und trotzdem seid ihr gescheitert. 

Das Wissen, dass du ihn noch liebst und er dich, ihr trotzdem nicht zusammen sein könnt, weil es euch kaputt macht.

Die alten Nachrichten, Bilder,.. alles zeugt von schönen Zeiten. Die Wunderschönste in meinem bisherigen Leben.

Bis sich alles veränderte. Die Schatten wieder über ihn kamen und ihn mir entrissen haben...

Den Menschen, den ich kannte und liebte, schätze und verehrte. Er war plötzlich weg.

Übrig geblieben war seine leere Hülle, antriebslos, übellaunig, unfähig mir seine Liebe und Zuneigung zu zeigen.

In gewisser Weise auch naiv. 'Ich mach doch alles für dich'. Nur hatten wir da komplett unterschiedliche Ansichten von 'alles'.

Wenn es immer unmöglich schien, dass es scheitern würde... Es ist gescheitert. WIR sind gescheitert.

Du bleibst zurück und es fehlt etwas. Irgendetwas fehlt. Du weißt genau was dir fehlt, darfst es dir aber nicht eingestehen, weil dich sonst alles wieder einholt. Stark bleiben. Nicht daran denken. Nach vorne schauen und lächeln.

Wenn es bloß nicht so weh tun würde.

JoL... 

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